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Der Studiengang Public Management...

  • … ist ein grundständiger und im Rahmen seiner grundlegenden Spezialisierung auf das Management öffentlicher Aufgaben ein generalistisch orientierter Studiengang. Er ist nicht mit einer Spezialisierung im Rahmen eines herkömmlichen allgemeinen BWL-Studiengangs zu verwechseln. Das bedeutet nicht nur, dass vom ersten Semester an ein relativ großer Anteil von spezifischen Lehrveranstaltungen (z.B. in Rechts- und Politikwissenschaften) durchgeführt wird, sondern auch, dass in den meisten anderen Lehrveranstaltungen (insbesondere in den betriebswirtschaftlichen) stets der besondere verwaltungswissenschaftliche Bezug zum öffentlichen und gemeinnützigen Sektor hergestellt wird.
  • ... ist ein stark interdisziplinär ausgerichteter betriebswirtschaftlicher Studiengang. Die Notwendigkeit hierzu ergibt sich aus der Komplexität der Probleme und Anforderungen, die bei der effizienz- und effektivitätsorientierten Steuerung und Gestaltung öffentlicher Aufgabenwahrnehmung zu bewältigen sind. Für die Studierenden verbindet sich hiermit einerseits die Aussicht auf ein abwechslungsreiches Studium. Andererseits stellt die Interdisziplinarität eine anspruchsvolle Herausforderung dar. Dies gilt sowohl in Bezug auf das Lernpensum als auch hinsichtlich der Notwendigkeit, sich im raschen Wechsel auf unterschiedliche "Fachwelten" einzulassen und in übergreifenden Zusammenhängen zu denken.
  •  ... verbindet Theorie und Praxis auf vielfältige Weise. Hierzu zählt nicht nur das Praktikum, sondern zum Beispiel auch das obligatorische Projektstudium, die Einbeziehung von Praktikern in die Lehrveranstaltungen, die Lösung von Fallstudien und die Bearbeitung eines Praxisproblems im Rahmen der Bachelorarbeit.
  •  ... verfügt über ein ausgezeichnetes Betreuungsverhältnis von maximal 40 Studierenden pro Studiengruppe. In den Schwerpunkten und im Bachelorseminar wird in Kleingruppen gelehrt.

Praxistransfer und Wissensvernetzung beginnen bereits im Basisstudium

Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Grundlagen des Public Management" beginnt für Berliner "PuMa"-Studierende das Studium mit einer „Praxisstudie" in Teamarbeit, bei der die Fähigkeit zur anwendungsbezogenen Vernetzung von Wissen im Mittelpunkt steht. Positive Erfahrungen sprechen für dieses anspruchsvolle Konzept. Die studentischen Teams bekommen die Aufgabe, beispielhaft eine öffentliche bzw. gemeinnützige Institution (oder eine Organisationseinheit dieser Institution) systematisch zu beschreiben und aus der Perspektive des Public Managements realitätsnah zu analysieren.

Mit Hilfe dieses „Mini-Forschungsprojektes“ lernen die Studierenden frühzeitig, Komplexität durch analytisches Denken, Selektion und systematisches Vorgehen zu bewältigen, fächerübergreifende inhaltliche Zusammenhänge herzustellen und erworbenes theoretisches Wissen selbstständig anzuwenden. Zugleich werden wichtige soziale, methodische und kommunikative Kompetenzen erworben, die sich später oft schon bei der Suche nach einem attraktiven Platz für das Praxissemester auszahlen.

Engagement für den Studiengang

Im Studiengang „Public Management“ gibt es vielfältige Mitgestaltungsmöglichkeiten für die Studierenden. Sie können in der Gemeinsamen Kommission, dem hochschulübergreifenden Entscheidungsgremium der HTW und HWR für diesen Studiengang, in dem alle wichtigen den Studiengang betreffenden Beschlüsse getroffen werden, mitarbeiten – und den Studiengang und die Studienbedingungen auf diese Weise mitgestalten. In der Gemeinsamen Kommission sind alle Jahrgänge bzw. Studiengruppen vertreten. Darüber hinaus beteiligen sich Studierende aktiv an der Arbeit des Prüfungsausschusses.

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